Dienstag, 1. April 2014

Indonesien - Orang Utans, Kaffee Luwak und Unterwasserwelt

11.02.2014 - 09.03.2014

Indonesien - das Land, das aus vielen Inseln besteht.
So gestaltete sich auch unsere Einreise, wie sich das für eine Insel gehört - nämlich mit dem Schiff. Wenn auch nur 2 Stunden von Johor Bahru nach Batam, eine Insel nahe Singapur.
Unsere erste Station auf Sumatra war Bukittinggi. Der Ort heißt wirklich so. Übersetzt heißt das wohl soviel wie "Hohe Hügel". Den Namen trägt der Ort nicht zu unrecht, da es hier die Vulkane Merapi (der von Sumatra), Singgalang und Sago gibt oder sagen wir besser - geben soll. Warum?
Weil wir nix gesehen haben . Die Sicht beschränkte sich auf wenige Kilometer. Ursache hierfür sind die Waldbrände auf Sumatra. Entweder wird der Dschungel abgebrannt um neue Palmölplantagen zu errichten oder alte Palmölplantagen, die nicht mehr die Erträge bringen, werden abgebrannt um neuen Palmölplantagen Platz zu machen.
Trotzdem wollten wir was unternehmen und so entschieden wir uns für eine Dschungeltour. Unser Guide hieß Andre (lustig nicht?) und er schlug uns den Weg mit der Machete frei.
im Flußtal
Nach einem Abstieg und einer Flußüberquerung liefen wir eine zeitlang an einem Bach entlang, der in einer supergrünen Umgebung eingebettet ist. Auf diesem Teil des Treks hatte mein André, der in Sandalen unterwegs war, klar den lauftechnischen Vorteil. Nach einigen Stunden ging es raus aus dem Tal und wir erreichten ein Dorf, welches von Dschungel umgeben und in Reisfelder eingebettet war. Die Leute hier leben von Reisanbau, aber auch Kaffee, Kakao und Früchte haben wir gesehen. Hier gabs eine kurze Pause mit Nudelsuppe.
eine Kakaopflanze
Auf dem Weg sollte es eigentlich einen Aussichtspunkt auf den See "Maninjao" geben. Den Ort gibt es auch, aber die Aussicht - siehe oben. Von hier war es noch eine gute Stunde Weg bis zur Unterkunft, die wir leider im Regen gehen mussten. Zum Glück hatten wir unsere Regenjacken mit, aber Hosen und Schuhe waren komplett durchweicht. Endlich in der Hütte angekommen, hatten wir unsere erste Erfahrung mit Blutegeln.

Blutegel...
... nach ihrem Werk

trotzdem war der Abend lustig
Die kleinen Biester haben sich vor allem bei André wohlgefühlt, denn er war ja in Sandalen unterwegs. Ich hatte auch Wunden, die aber durch die Hose gestochen wurden. Eklig sind die Viecher sowieso, aber dann kam noch hinzu, dass es anfangs nicht aufhören wollte zu bluten. Na ja, auch das haben wir überstanden und entsprechende Schutzvorkehrungen am nächsten Tag getroffen.
Erholung gabs dann am See, an dem wir kurzerhand auch noch eine Nacht blieben.
In Bukittinggi gibt es noch Tunnel anzuschauen. die die Japaner in den 40iger Jahren gebaut haben. Diese sind nicht besonders spannend, aber die Aussicht von hier auf die Ngarai Sianok Schlucht war es wert, hier mal vorbeizuschauen. Aufgrund der fehlenden Zeit (unser Bus wartete) konnten wir die Schlucht selber nicht mehr erkunden.
Ngarai Sianok Schlucht
Eine Spezialität hat es hier noch - den Kaffee Luwak. Noch nie gehört? Na da wird's aber Zeit!

Dieser Kaffee ist selten und einer der Teuersten, den es gibt.
Bei diesem Kaffee werden Bohnen verwendet, die vorher durch den Verdauungstrakt der Zibet-Katze (ein Musang) gewandert sind. Die weiche Hülle der Bohne wird verdaut und die eigentliche Bohne mit der Sch... wieder ausgeschieden. Die Kaffeebauern sammelm das "Poo" (klingt auf englisch besser als auf deutsch) ein und verkaufen es an die Kaffeehersteller.
Poo mit Kaffeebohnen
Natürlich werden die Bohnen gründlich gereinigt, danach getrocknet und geröstet. Das Spezielle Aroma entsteht, weil die Bohnen bereits eine Fermentierung in der Katze hinter sich haben.
Hier in der Region wird dieser Kaffee als "organischer Kaffee" verkauft, da die "Poo" von wildlebenden Tieren stammt. In anderen Regionen, z. B. Bali, werden die Tiere in Käfigen oder abgegrenzten Gebieten gehalten.
Wir haben gekostet und den Kaffee für Gut befunden. Die erste Tasse schmeckte sehr mild und soft, die Zweite jedoch war etwas bitterer.
Der Kaffeesatz soll für die Haut sehr gut sein - das haben wir nicht getestet.

Schonmal den größten Kratersee der Welt gesehen?
Wir auch nicht wirklich, obwohl wir da waren - SMOG!!!
See im Nebel/Smog
Es handelt sich um den Tobasee, der dreimal so gross wie der Bodensee ist. Der See entstand durch den Ausbruch eines Supervulkans vor ca. 74.000 Jahren.  
Wir fanden eine nette Unterkunft auf der Insel Samosir und hier in dem Dorf "Tuk Tuk". Mit lustigen Namen geht es also weiter...
Hier verbrachten wir nur zwei Tage mit Fahrradfahren. Wir sahen uns die traditionellen Häuser
traditionelles Haus der Barak
und die sogannten "Stonechairs" an. Letztere sind Steinmöbel, die vom König oder den Dorfältesten für Beratungen genutzt wurden.
Stonechairs
das Königsgrab
Auch Bestrafungen von Verbrechern wurden hier vorgenommen. Eigentlich wollten wir die Insel auch mit dem Moped erkunden, aber da hat uns ein Regentag einen Strich durch die Rechnung gemacht.


In der Hoffnung, dem Smog zu entfliehen, fuhren wir als Nächstes nach Bukit Lawang. 
Dieses Dorf liegt am Gunung Leuser Nationalpark, eines der letzten Rückzugsgebiete für die "Waldmenschen", bei uns als "Orang Utans" bekannt. Auch die gefährdeten Sumatratiger und das Sumatranashorn gibt es hier noch. Diese sind aber eher selten zu sehen. Unser Augenmerk lag auf den Orang Utans. Um die Chancen zu erhöhen, sie auch zu sehen, entschieden wir uns für einen 3-Tages-Trek.
Allerdings konnten wir sie schon eher bewundern, nämlich am Fütterungsplatz.

Mama-Orang Utan am Fütterungsplatz
Hier kommen die Affen her, die ausgewildert wurden und sie können sich hier noch Extrarationen abholen. Da wir in der Zeit da waren, als das Nahrungsangebot groß war, war es nicht sicher, ob überhaupt Orang Utans den Weg dorthin finden werden. Wir hatten Glück und es waren zwei Weibchen mit ihren Jungen da.
Spannender war es natürlich, diese in ihrem natürlichen Umfeld zu sehen. Und das hat super geklappt. Gleich am ersten Tag konnten wir fast 20 Orang Utans sehen, da sind die Kleinen mitgezählt.
wir schauen nach oben...
und die Waldmenschen nach unten
niedlich, vor allem der Kleine
Interessant waren dabei die Begegnungen mit Mina und Jackie. Sie sind sozusagen Jing und Jangs des Urwaldes.
Mina ist eine betagte Orang Utan Dame, die als erste aus menschlicher Haltung geholt und hier ausgewildert wurde. Aufgrund ihrer Erfahrungen aus langer Gefangenschaft ist sie dem Menschen nicht immer wohl gesonnen. Sie geht dabei davon aus, dass Essbares, welches Menschen bei sich haben, ja doch wohl ihr gehört. So zum Beispiel auch unser Mittagessen!!! Die Guides haben einen riesen Respekt vor ihr, aber sie lieben sie auch.
Mina - mit unserem Mittagessen
Ganz anders Jackie - sie sucht den freundlichen Kontakt zum Menschen. Am liebsten würde sie den ausgewählten Menschen nie mehr loslassen. Aber ein paar Möhren konnten sie dann doch überzeugen, den Auserwählten wieder freizugeben.
Jackie - mit einem Touri
Thomas Leaf Monkey
Neben den Orang Utans haben wir Gibbons, Thomas Leaf Monkeys, einen Fliegenden Fuchs, einen Tucan und eine Schlange gesehen.
schwarzer Gibbon

Vom Dschungel trieben wir in aufgeblasenen Autoreifen auf dem Fluß zurück ins Dorf - das nennt sich dann "traditional tubing".
In der Nähe des Dorfes gibt es noch ein Höhle, die wir uns angeschaut haben,
Spinne in der Höhle
damit war unser Abenteuer hier beendet und wir fuhren weiter in den Norden von Sumatra, auf die Insel Weh.
Hier machten wir URLAUB. Das heißt schnorcheln, relaxen, gut Essen und ein bisschen Moped fahren. Nebenbei konnten wir auch unser Visa verlängern - ein super Ort für solche Sachen.

gutes Essen,

schnorcheln,
und Moped fahren
Das Schnorcheln hat uns besonders gefallen, da das Wasser hier meistens superklar ist und wir viel sehen konnten. So z. B. Schildkröten, Muränen, Feuerfische, falsche Steinfische, Papageienfische, Kugelfische und kleine und ziemlich große Drückerfische.Mit einem Pärchen aus Berlin bildeten wir sozusagen Schnorchelteams und hatten damit gleich Schnorchelführer an unserer Seite - vielen Dank an Sabine und Hxxxx.
Letzte Station auf Sumatra war Banda Aceh. Die Stadt und die Region waren vom Tsunami 2004 am meisten betroffen. Damals kamen innerhalb weniger Minuten mehr als 60.000 Menschen ums Leben.
Der Stadt sieht man dies heute kaum noch an, das Meiste ist wieder aufgebaut. Aber einen Eindruck, was hier passiert war, konnten wir uns im Tsunami-Museum holen.
Tsunamimuseum in Banda Aceh

Auch ein paar Stellen in der Stadt zeugen von den damaligen Ereignis. So steht ein Dieselgenerator, der immerhin 2600 Tonnen wiegt ca. 3 km mitten in der Stadt.
der Dieselgenerator

Vorher war er an der Küste vertäut.
Ein Schiff, welches von der Welle auf ein Haus getragen wurde, wurde so belassen. Also es steht immer noch auf dem Haus, heute natürlich gesichert und "besucherfest" gemacht. Dieses Schiff rettete ca. 20 Menschen das Leben - eine der wenigen guten Geschichten.
Schiff auf dem Dach
Die vielen Toten damals wurden, oft nicht identifiziert, in Massengräbern beigesetzt. Aufgrund der Vielzahl der Toten und dem Klima hier, war das auch gar nicht anders möglich. Heute sind dies parkähnliche Anlagen, die einen Ort zum Gedenken bieten.
ein Ort des Gedenkens
Bei dem Tsunami wurde die sehr schöne Moschee nicht zerstört.
die Moschee von Banda Aceh
Das Wasser und der Dreck kamen bis heran, aber nicht in das Gebäude hinein. Die Menschen hier sind sehr gläubig und dieses Ereignis hat das Ganze noch gesteigert. Aber auch hier sind es keine Extremisten sondern sehr freundliche und tolerante Menschen, die den Kontakt mit anderen Menschen suchen. So hatten wir sehr nette Gespräche und haben uns schnell geärgert, dass wir unseren Flug nach Jakarta schon gebucht hatten.
netter Abend in Bukit Lawang

mal faul...

mal neugierig!
Palmölplantagen reichen bis an den NP heran
... die begehrte Frucht

Tigerentenboot :-)


Snacks on the way


Wichtig - Wegweiser zu einem Rettungsgebäude
    

Dienstag, 18. März 2014

Malaysia - ein Mix der Kulturen

26.01.2014 - 11.02.2014

Das Wahrzeichen von KL
Unser Weg aus Myanmar ging direkt nach Malaysia. Schließlich wollen wir doch auch mal irgendwann die Südhalbkugel erreichen, oder? Also landeten wir in Kuala Lumpur (KL). Der Anflug ließ ein modernes Land erahnen: kein altmodischer Dschungel, sondern ordentlich aufgereihte Palmölplantagen soweit das Auge reicht aus einigen Kilometern Höhe. In KL waren wieder mal ein paar organisatorische Dinge angesagt - Ausrüstung ergänzen und Visa besorgen. Das mit der Ausrüstung hat geklappt, das mit dem Visum für Indonesien nicht. Just ab dieser Woche werden in KL keine 2-Monats-Visa mehr ausgestellt. Ja prima, ein 30-Tage-Visum können wir auch bei Einreise bekommen, ohne zu warten. Ist nur etwas wenig für das Riesenland. Viel zu wenig.
Damit hätten wir das Kapitel KL schon wieder abschließen können. Sehenswürdigkeiten sind rar, ist doch die Stadt noch keine 200 Jahre alt. Doch das Gemisch aus chinesischer, indischer, malayischer und westlicher Kultur, Essen und Religionen hatte es uns doch angetan.
Abends in Chinatown
Außerdem näherte sich das chinesische Neujahrsfest. Also schlenderten wir durch die Stadt und ein paar Shopping-Malls (auch hier ein gaaanz wichtiges Thema), schauten uns die Petronas-Towers an, fuhren auf den Fernsehturm, gingen in den KL Vogelpark (der größte in Südostasien) und den Nachtmarkt. Wir fuhren auch zu den Batu-Höhlen (Kalksteinhöhlen) am Stadtrand, aber als wir den zierlichen Felsen sahen haben wir uns das ziemlich hohe Eintrittsgeld gespart: das dürfte den Phong Nha Nationalpark wohl kaum toppen.
In KL ließ es sich also aushalten. Die Stadt ist modern, verkehrsmäßig gut erschlossen, multikulturell, aber noch asiatisch genug um interessant zu sein. Und das mit der Abwasserreinigung kriegen die Malayen auch noch hin (der Fluß stinkt meilenweit nach Kanal).
Suria-Shoppingmall in KL
Nur das chinesische Neujahrsfest geriet zur Enttäuschung. Es fand gefühltermaßen nicht statt. Wenig Leute auf der Straße, ein paar mehr im Tempel zum Räucherstäbchen schwenken, von den berühmten chinesischen Böllern mal hier einer, mal da einer, das war's. Am ehesten konnte man das Neujahrsfest noch an den gestiegenen Hotelpreisen merken. Da ist selbst im toten Sperrstunden-Solingen zu Silvester mehr los.
UNESCO-Welterbe Melaka
Nächste Stadt auf dem Weg Richtung Süden war Melaka, namensgebende Stadt an der Seestraße zwischen Festland und Sumatra. Melaka ist Weltkulturerbe aufgrund der Bauwerke und Einflüsse der portugiesischen, holländischen und britischen Kolonialisierung. Damit noch mehr Touristen kommen, gibt es noch alle möglichen Beschäftigungsmöglichkeiten dazu: Shopping, Nachtmarkt, Aussichtsturm, Bötchen fahren, Museen. Auch wir haben hier ein paar Tage ausgehalten. Dank des Neujahrsfestes (es gab Urlaub) war Melaka allerdings rappelvoll und es war mühselig, sich durch die Massen zu kämpfen.
Uhrenturm von Muar
Unsere nächste Station, Muar, war eine der versteckten Perlen, die man eher durch Zufall findet. Der Reiseführer erwähnt Muar nur sehr kurz, und in Melaka sagte man uns, daß dort ja gar nichts los wäre. Aber wir hatten noch ein paar Tage übrig, und so fuhren wir hin. Tatsächlich gibt es kein Weltklasse-Sightseeing. Aber die Stadt hat alte Häuser, einen Uhrturm, ein Affenschutzgebiet, den Nachtmarkt, indische und chinesische Tempel. Und dazu gab es die freundlichsten Menschen Malaysias. Nicht daß wir sonst irgendwo nicht nett behandelt worden wären, aber hier zog es sich durch jede Begegnung.
Essen mit den Hoteliers

Krönender Höhepunkt waren die Hotelbesitzer, die uns mit auf den Nachtmarkt nahmen, uns in die Spezialitäten einführten und auch noch die Rechnung bezahlten. Als Zugabe gab es noch eine Stadtrundfahrt. Das gibt's wohl nicht so oft in der Welt (EMPFEHLUNG: Hotel Leewah, Muar).
Deutsch essen in Malaysia
Das letzte Wochenende in Malaysia verbrachten wir in Johor Bahru gegenüber Singapur. Ein ehemaliger Kollege ist hierher übergesiedelt und hatte uns eingeladen. Wir haben hier deutsche Kultur gepflegt (Sauerbraten mit Rotkohl und Kartoffelbrei - alles selbst gemacht -, mit Bier runtergespült) und uns ein paar Tage nett unterhalten. Letzteres geht hier ganz deutschuntypisch in T-Shirt und kurzen Hosen auf der Terasse - problemlos bis weit nach Mitternacht.
Und wir haben noch etwas mehr vom chinesischen Neujahrsfest gesehen. Die Chinesen feiern 14 Tage lang, und am Wochenende hat es dann doch noch ganz ordentlich gerumpelt.



Altstadt in KL
Liondance-Show (KL)
Freßmeile am Feiertag, Melaka

Nachbau eines portugiesischen Schiffs, Melaka
Hindutempel wie in Südindien, Muar

Dienstag, 11. März 2014

Myanmar - same same but different

07.01.2014 - 26.01.2014

2002 - ein fast von der Außenwelt abgeschlossenes Land. Das buddhistische Leben hier erschien uns noch sehr ursprünglich. Touristen waren Exoten, wir wurden als seltene Gäste behandelt. Das Vorwärtskommen war beschwerlich, wir sind teilweise mit überfüllten Pickups und LKW's gereist. Für uns damals ein sehr interessantes Erlebnis.
2014 - das Land ist offener, es gab politische Veränderungen. Was werden wir von dem damaligen Gefühlen wiederfinden, was ist neu?

Wir landeten in Yangon, der ehemaligen Hauptstadt. Das Erste was immer noch so ist wie bei unserem ersten Besuch, was wir aber gar nicht mehr auf dem Schirm hatten, ist der hier herrschende Rechtsverkehr mit der falschen Lenkung. 99% der Autos haben das Steuer auf der rechten Seite. Sehr ungewöhnlich oder sogar einzigartig.
Wir brauchten fast eine Stunde vom Flughafen in die Stadt, dann nochmal einige Zeit um ein Zimmer zu finden. Doch dann waren wir angekommen.

In Yangon sahen wir uns die zwei wichtigsten (Shwedagon und Sulepagoda) und noch eine kleinere Pagoda, die Botataung Pagode, an. 
"Zwiesprache" mit Buddha
Pagoden sind im Grunde immer ähnlich aufgebaut - eine zentrale große, meistens vergoldete Stupa.
Darum herum kleinere Stupas, Buddhafiguren und Bilder anderer buddhistischer Figuren. Die Bevölkerung umwandert die zentrale Stupa und "betet" zu Buddha oder einem der anderen Heiligen. Ich habe beten in Anführungszeichen gesetzt, da
beten ja eigentlich die Zwiegespräche mit einem Gott ist. Buddha selber ist aber kein Gott und mit seinem Eintritt ins Nirvana gibt es ihn auch gar nicht mehr, so dass das mit der Zwiesprache eher schwierig ist.
Nichtsdestotrotz werden auch hier die Menschen mit den ganz normalen Wünschen wie Glück, Gesundheit, Erfolg und ein gutes Leben ihren Buddha um Unterstützung bitten - nicht als Gott, vielleicht mehr als Vorbild.
Om mane padme om
Mönch in der Shwedagon
Shwedagon bei Nacht


Und dann doch was Neues: die Hauptpagoda (Shwedagon), die Größte und auf einem Hügel gelegen, hat an jedem Eingang und auch noch mittendrin ATM's stehen. So sehr uns die Geldautomaten die Geldbeschaffung erleichtern, an diesem Ort sind sie, unserer Meinung nach, völlig fehl am Platze.
Ansonsten war Yangon sehr indisch angehaucht, viel Verkehr (allerdings keine Mopeds), gut riechende und nicht so gut riechende Luft, viele kleine Straßenrestaurants
ein Straßenrestaurant und...
... in einem Cafe
und auch ein paar gute Cafes.
Yangon
Nebenbei habe ich noch versucht, meine Schuhe, die ich auf dem Flughafen in Kunming (China) vergessen hatte, wieder zu bekommen. Leider bis dahin ohne Erfolg.
Nach 3 Tagen zogen wir weiter. Mit einer Busfahrt,
Bus nach Thandwe
die leider über Nacht ging, so dass wir von der umliegenden Landschaft nichts sehen konnten, erreichten wir Thandwe. Die Fahrt war nicht erholsam, die Straße führte über eine Bergkette, also viele Kurven und dann auch noch Piste. Trotzdem waren wir bereits früh um vier in Thandwe. Die Leute vom Bus - ja auch hier gibt es nicht nur den Busfahrer - waren so nett, dass wir noch bis es hell wurde im Bus schlafen konnten. Die Luft hier am Morgen war erstaunlich kühl. So packten wir, mitten in den Tropen, unsere Jacken aus. Bis zum Strand (Ngapali Beach) waren es noch gut 10 km, die wir in einem Tuk Tuk zurücklegten.
Ngapali Beach
Für die erste Nacht zogen wir in einem sehr einfachen Zimmer (Guesthouse SMS) ein. Dabei mussten wir an unseren Nachbarn Ingo denken, der als Maler hier bestimmt ein schönes Betätigungsfeld hätte. Für Kost und Logis ein bisschen die Räume streichen und dann ab an den Strand. Das Gasthaus wird von einer Ärztin geführt, die in Deutschland studiert hat und auch mit einem Deutschen verheiratet ist. Sie könnte eine solche Art von Hilfe bestimmt gut gebrauchen, da sie hier ehrenamtlich arbeitet.
Doch zurück zu uns.
Sonnenuntergang - von unserer Terasse aus fotografiert
Am zweiten Tag wechselten wir dann ein Zimmer mit Meerblick, Terrasse und vielen Deutschen als Nachbarn.
 Und was haben wir gemacht?
im Fischerdorf
Das ist ein Shrimp!
Wir haben Urlaub gemacht - baden im Meer, gutes Essen, spazieren gehen am Strand, lesen und Sonnenuntergänge genießen. Das haben wir doch tatsächlich zwei Tage lang durchgehalten. Wahrscheinlich hätten wir es auch noch einen dritten Tag geschafft, aber unsere Weiterreise war notwendig, da wir per Boot weiter wollten und dies fährt nur an bestimmten Wochentagen. Außerdem war auch unser Zimmer schon wieder vergeben. Budgetgeeignete Zimmer sind in Ngapali Mangelware.
Die Abreise war entspannt, da erst 11.00 Uhr und der Bus direkt am Hotel hielt. Die Fahrt selber war auch ok. So erreichten wir Taunggok. Ein Städtchen, welches nur als Umsteigeort für die Boote nach Sittwe Bedeutung hat. Trotzdem mussten wir eine Nacht hier bleiben. Nach dem "Luxuszimmer" am Strand eine erdrutschartige Veränderung. Ein Minizimmer mit einem Bett mit Moskitonetz und einem Spuknapf - na immerhin.
Wir besorgten das Bootticket und sahen uns dann noch etwas um. Allzu viele Touris scheinen hier nicht herumzuspazieren, denn wir wurden mit großen Augen angeschaut, mit einem netten "Mingalaba" begrüßt oder angelächelt. Auf unserem Weg lag eine Pagode, was ja im Land der Pagoden nicht allzu verwunderlich ist. Also stiegen wir den kleinen Hügel hinauf und sahen uns die Stupa als auch die Aussicht an. Mit uns war noch eine Familie oben, die sich um die Sauberkeit kümmerte und frische Blumen aufstellte. Auch hier nur freundliche Gesichter.
Die Nacht selber in dem Gasthaus war schrecklich, es gab Wanzen im Bett und da könnt Ihr Euch ja vorstellen, wie wir danach aussahen - dicke Augenränder vom Nichtschlafen und überall zerstochen.
Aber mit dem Boot hat alles geklappt. Es war eine Art Schnellboot mit geschlossener Kabine, was natürlich keine gute Sicht zuließ. Aber die meiste Zeit der Fahrt waren wir eh auf fast offenem Meer, das Land war weit weg. Dafür war der Service an Bord Klasse. Die Jungs waren außerordentlich nett und es gab Kaffee, Törtchen, Wasser und sogar ein Mittagessen dazu. So war die 8-stündige Fahrt gut zu überstehen.
Jetzt waren wir in Sittwe und bis zum nächsten Ziel war noch mal eine Bootsfahrt angesagt. Auch dieses Schiff fuhr erst am nächsten Tag - also wieder Zimmersuche. Diese gestaltete sich zum ersten Mal schwierig, denn alles war ausgebucht, sogar die etwas teureren Hotels. Alles? Nein nicht alles - wir fanden noch einen Verschlag in einem Gasthaus. Es war ein Mini-Mini-Zimmer, wir und die Rucksäcke und es ging nix mehr. Selbst das Rein- und Rausgehen musste koordiniert werden. ABER - die Nacht war erstaunlicherweise ganz gut, abgesehen von den Karaokesängerinnen im Pub nebenan und den Baugeräuschen von der Hafenbaustelle gegenüber.
Am nächsten Morgen wieder zeitig aufstehen, was bedeutet 4.00 Uhr. Diesmal war es kein Schnellboot, sondern ein Doppeldeckerschiff. Wir durften auf dem "Sonnendeck" Platz nehmen. Das zahlte sich aber erst am Ende der Fahrt aus, denn auch hier war es empfindlich kühl und der Fahrtwind tat noch sein übriges. Diese Fahrt war aber spannender, da sie näher am Land also den Feldern und Dörfern vorbeiführte.
Fischerboote bei Mrauk U
 Ach ja, die Fahrt ging übrigens nach "Mrauk U". Dies ist ein kleines Städtchen, fast noch ein Dorf, in dessen Umgebung viele buddhistische Tempel aus dem 16. Jahrhundert anzuschauen sind. Manche nennen es auch "Little Bagan".
Buddhas im Sonnenlicht...

kleiner Buddha "beschützt" in der Hand eines Großen
Hier nahmen wir uns Zeit, so dass wir  immerhin 5 Nächte blieben.
Mrauk U war die letzte Hauptstadt des Rakhaing Königreiches (1430 bis 1784) und eine wichtige Handelsstadt. Die Herrscher waren Buddhisten und so entstanden hier viele Tempel, Pagoden und Stupas. Einige haben eine beeindruckende Größe, andere bestechen durch ihre Einfachheit und andere durch eher ungewöhnliche Steingravuren. Und so machten wir uns auf, diese Welt zu erkunden. Schön hier ist, das die Tempel und Pagoden in einer hügeligen Landschaft und inmitten des Lebens liegen. Kleine Felder, Ziegenherden und die Menschen bei ihren täglichen Verrichtungen prägen hier das Bild.
Erntenacharbeiten
Die, unserer Meinung nach schönsten und/oder interessanten Bauwerke haben wir Euch zusammengestellt.

Shite-Thaung Tempel:
Dieser Tempel wurde von König Minbin im Jahre 1535 gebaut. Uups, da ist es wieder passiert. Natürlich hat nicht der König gebaut, aber er hat es in Auftrag gegeben. Der Name bedeutet "Schrein der 80.000 Bilder", wobei damit die Buddhadarstellungen gemeint sind. Aktuell liegt die offizielle Zahl wohl bei 84.000 Darstellungen. Im Inneren gibt es verschiedene Wege, die den zentralen Buddha umrunden oder in einem Gebetsraum enden. Immer gibt es viele Buddhafiguren - groß und klein, farbig oder nicht bemalt, mit dem Oberkörper bekleidet oder nicht. An einer Wand sind Figuren aus dem Leben im Rakhaingkönigreich dargestellt, so gibt es Tänzer, Akrobaten und Boxer. Auch der König mit seinen Frauen ist dargestellt. 
König Minbin und seine Frauen
Der Weg zu einem Gebetsraum ist ebenfalls von Buddhafiguren gesäumt und im hinteren Bereich soll die Luft kühler werden. Man sagt, dass dies den "kühlenden Effekt" der buddhistischen Lehren symbolisiert.

Khoe-Thaung Tempel:
Dieser Tempel wird als der Höhepunkt in Mrauk U bezeichnet. Der Tempel wurde im Auftrag von König Mintaikkha (Sohn von Minbin) gebaut. 
Khao-Thaung Tempel
Er ist der größte Tempel in Mrauk U (ca. 70 x 72 m) und wurde 1553 gebaut. Dieser Tempel beherbergt bzw. beherbergte über 90.000 Buddhabildnisse. Die Meisten befinden sich im äußeren Rundgang in Form von kleinen Buddhabildern an der Wand. Aber auch kleine Buddhafiguren gibt es hier, die mittlerweile von Gras umwachsen sind, 
im Khao-Thaung
was dem Ganzen eine schöne Atmosphäre gibt. Leider ist ein Teil des Tempels eingestürzt, aber das macht wie gesagt, auch das Besondere aus.

Peisi Daung Paya:
Auf einem kleinen Hügel steht ein nicht restaurierter Tempel. Hier sitzen in den herumliegenden Steinen des eingestürzten Tempels vier Sandstein-Buddhas. Von hier hatten wir einen schönen Blick auf die Umgebung.
Peisi Daung

Mahabodhi Shwegu:
Dieser kleine Tempel ist eher unscheinbar und wir hatten auch Mühe ihn zu finden. Das Besondere hier sind Steingravuren im Eingangsbogen, die die buddhistische Vorstellung von Himmel, Erde und Hölle darstellen. Dazu gehören Akrobaten, Betende und Liebesszenen von Tieren, was im Buddhismus sehr sehr ungewöhnlich ist. Leider war der Gang so eng, dass wir keine guten Fotos machen konnten.

Dukkanthein Paya:
die "Bunker"-Pagode
Ein Bunker mit Stupas - so sieht dieser Tempel aus. Dicke Mauern und kleine Fenser, die wie Schießscharten aussehen. Im Inneren führt ein spiralenförmiger Gang ins Zentrum, in dem es eine große Halle, natürlich mit einem großen Buddha gibt.
Diese Pagode wurde im Jahr 1571 gebaut. Die Gravuren in dem Gang zeigen neben Buddhas auch gewöhnliche Leute, an denen die 64 traditionellen Mrauk U - Frisuren zu erkennen sind.

Der große Buddha von Hsu Taung Pre:
Einen Tag nahmen wir uns ein Fahrrad und fuhren nach Withali, welches ca. 10 km entfernt ist. Hauptanziehungspunkt ist hier ein ca. 5m großer Buddha, der aus einem einzigen Stein gehauen sein  und aus dem Jahr 327 stammen soll. Das mit dem einen Stein ist nachvollziehbar. Die Entstehungszeit kann sein, aber dieser Buddha sieht nicht wirklich 1600 Jahre alt aus.
1600 Jahre alt????

Auf der Rückfahrt tranken wir einen teuren Kaffee. Das bedeutet - er war nicht wirklich teuer, aber wir haben einen groooßen Aufschlag als Touristen bezahlt. Dies kannten wir von unserem ersten Besuch in Myanmar nicht.
ABER - am selben Tag wurden wir auch zum Essen eingeladen. Trotz mehrmaligen Nachfragen, was das Mahl jetzt kostet, wir sollten/durften nicht bezahlen. An diesem Tag wechselte mein Verdinand den Besitzer. Er lebt jetzt bei einem kleinen Jungen in Mrauk U.
mein ver.dinand hat den Besitzer gewechselt
Ganz toll war noch ein Sonnenaufgang, welchen wir von der Shwetaung Pagode angesehen haben. Der Sonnenaufgang war nicht so spektakulär, aber kurz danach öffnete sich ein Superbild unter uns. In den Tälern sammelte sich Nebel. Aus diesem schauten nun die Bergspitzen mit den Stupas heraus. Dies war ein fantastischer Anblick.
tolle Stimmung am Morgen

Um von Mrauk U wieder wegzukommen, versuchten wir einen Bus nach Magwe zu bekommen. Dieses Gebiet war vor kurzem noch für Ausländer gesperrt. Es hätte zwar einen Bus gegeben, aber für einen Preis, den wir einfach nicht zahlen wollten. Hierzu mehr im Fazit.
Also wieder die selbe Tour zurück - Boot bis Sittwe/Boot bis Taunggok. Hier war nun die Alternative gleich weiter nach Yangon zu fahren oder noch mal an den Strand, mit dem Nachteil, dass wir voraussichtlich noch mal in dem verwanzten Gasthaus nächtigen müssten.
Nachdem wir in dem Hotel am Ngapali Beach angerufen haben und diese keine Zimmer frei hatten, fiel die Entscheidung leicht - sofort in den Bus nach Yangon.
Hier unternahmen wir noch einen Versuch meine Schuhe wieder zu bekommen. Eine junge Frau im Büro von Air China war auch super nett und engagiert, das Problem war nur - meine Schuhe waren nicht mehr auffindbar :-(. Also abhaken!!!
Wir stellten noch unsere Beiträge im Blog fertig und verabschiedeten uns dann langsam von Myanmar.

Was bleibt?
Ein gemischtes Gefühl.
Die allermeisten Menschen sind immer noch super nett, die Landschaft und die alten Bauten bleiben natürlich sehenswert - aber Geld spielt eine immer größere Rolle. Selbst einige Mönche gehen nicht mehr herum, um Reis und andere Nahrungsmittel zu sammeln - sie sammeln Geld. Kinder verlangen nach Dollar, es fühlte sich noch an wie ein Spiel - aber wie wird sich dies entwickeln?
Wir haben eine Tour zu der Minderheit der Chin nicht gemacht, da wir das Gefühl hatten, dass von dem Geld was wir dafür bezahlen in den Dörfern der Chin nicht viel ankommt. Und so lassen sich z. B. die Chin-Frauen, die tätowierte Gesichter haben, eben auch nur für Geld fotografieren, weil sie es brauchen. Aber es entwertet sie als Mensch unserer Meinung nach.
Der Buddhismus spielt immer noch eine große Rolle in diesem Land, aber ist er immer ehrlich praktiziert oder profitieren vielleicht auch manche Mönche von diesem Leben (Geld, Handys, große Autos - ohne zu arbeiten)?
Wir wissen es nicht, aber wir waren uns diesmal nicht mehr so sicher wie vor 12 Jahren, dass dies eine  buddhistische Kultur ist, die im alltäglichen Leben der Menschen einen sehr hohen Stellenwert einnimmt.
Die politischen Veränderungen konnten wir in 3 Wochen nicht so genau spüren. Auf alle Fälle gibt es keinen Schwarzmarkt mehr für den Geldumtausch und es wurden neue Arbeitsgesetze erlassen und auch Gewerkschaften zugelassen. Ab einer bestimmten Betriebsgröße müssen sogar Mitarbeitervertretungen in den Betrieben eingerichtet werden. Ob man sich dann wäscht ohne naßzumachen haben wir nicht herausbekommen.
Es ist wohl eine politische Veränderung eingetreten, der aber immer unter der Kontrolle des Militärs steht. Einige scheinen davon auch zu profitieren, wenn man die Größe so mancher Autos als Maßstab nimmt. Dem ärmlichen Aussehen der Dörfer nach hat sich aber bei der Masse nichts geändert. So sah Myanmar auch schon vor 12 Jahren aus.
noch traditionell, aber seltener - Reisspenden sammeln
Abkühlung

China - noch ein paar Tage Aufenthalt

05.01.2014 - 07.01.2014

Alle Wege nach und aus der DPRK führen über China. Und so hatten wir noch mal 3 Tage Aufenthalt in Peking. Viel haben wir nicht unternommen, gab es doch unseren DPRK-Ausflug aufzuarbeiten.
Da es hier aber unangenehm kalt war, sind wir mit einer schwerwiegenden Veränderung konfrontiert worden, über die wir uns hiermit beschweren möchten: Chinas Teekultur ist im Arsch!!!

Situation 2005/2008:
In jedem Restaurant, und sei es eine umgebaute Garage, gab es zum Essen Tee. Immer immer. Und wenn es ein Pappbecher mit ein paar Krümeln Grüntee drin war.

Situation 2013:
Man bekommt zum Essen heißes Wasser angeboten. Kein Scherz. Oder das Kochwasser von Reis oder Nudeln. Ist angeblich gut für die Verdauung. Liebe Chinesen, Tee schmeckt anders! Besser! Die Nachfrage nach Tee führte bei den kleineren Restaurants entweder zu "Mejou" (haben wir nicht) oder zum Angebot von Tee-Softdrink (so ein Zeug, was es bei Lidl im Tetrapack auch gibt). In besseren Restaurants kostet Tee Geld, und zwar richtig Geld.  In aller Regel teurer als das Essen selbst. Na ja, und in Tea-Shops, darüber braucht man als Budgetreisender nicht nachzudenken. Das hat uns dann auf Bier umsteigen lassen. Auf jeden Fall ist da irgendwas im Argen im Reich der Mitte. Tee ist jetzt Luxusgut!